Bernhard Heisig
Wolfgang Mattheuer
Werner Tübke ......................................... Könner unter sich

 Ausstellung I 13. April bis 16. Juni 2012

 Werner Tübke 

 

1929  geboren am 30. Juli in Schönebeck/Elbe 
1935 - 1945 Schulbesuch in Schönebeck, ab 1939/40 privater Zeichenunterricht bei Karl Friedrich in Magdeburg
1945 - 1946 zehnmonatige schuldlose Inhaftierung durch russische Sicherheitsorgane während der Besatzungszeit
1946 - 1947 Malerlehre in Schönebeck mit Besuch der Meisterschule für das Deutsche Handwerk Magdeburg, Fach Malerei
1948 - 1949 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (u.a. bei Elisabeth Voigt, Walter Arnold, Ernst Hassebrauk)
1950 - 1952 Studium der Kunsterziehung und Psychologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
1952 - 1954 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bildende Kunst am Zentralhaus für Laienkunst Leipzig; 1954 Eintritt in den Verband Bildender Künstler der DDR und Ausstellungsdebüt
1955 - 1957 Assistent, ab 1956 Oberassistent im Grundlagenstudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
1957 Entlassung aus politischen Gründen
1959 - 1961 Beginn der Arbeit in künstlerischen Leitungsgremien in Leipzig; erste Auszeichnungen für seine Arbeit
1962 Wiedereinstellung als Oberassistent an der Leipziger Kunsthochschule; 1964 Berufung zum Dozenten
1965 - 1967 Gemäldezyklus "Lebenserinnerungen des Dr. jur. Schulze"; offizielle Kritik aufgrund seiner metaphorischen Sinnbildhaftigkeit
1968 Rücknahme des Senatsbeschlusses der Leipziger Kunsthochschule zur Entlassung Werner Tübkes aufgrund von Studentenprotesten
1970 Gewinn des Wettbewerbs zur Gestaltung des monumentalen Wandbildes "Arbeiterklasse und Intelligenz" im Rektoratsgebäude der Universität Leipzig (1973 vollendet)
1971 Geburt des Sohnes Albrecht; erste Italienreise und erste Einzelausstellungen im Ausland (Mailand, Brescia, Rom, Modena, Florenz); Beginn der internationalen Anerkennung
1972 Ernennung zum Professor der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig; Goldmedaille der Internationalen Grafikbiennale von Florenz; zweite Italienreise
1973 - 1976 Rektor der Leipziger Kunsthochschule
1974 Leiter einer Meisterklasse für Malerei; dritte Italienreise
1974 - 1975 Polyptychon für den Palast der Republik zum Thema "Der Mensch - Maß aller Dinge" (unvollendet)
1977 Teilnahme an der documenta 6 in Kassel; Hauptpreis der Triennale der Malerei sozialistischer Länder in Sofia; Reisen nach Bulgarien, in den Kaukasus und die BRD (Begegnung mit Ernst Fuchs)
1980 Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste der DDR; Reisen nach Italien, Leningrad, Bulgarien und in die BRD
1982 Wahl zum Mitglied der Königlichen Akademie der Künste Schwedens; Reisen nach Griechenland, Spanien, Moskau und in die BRD
1983 Mitglied der Akademie der Künste der DDR (1992 Austritt); Reisen in die BRD, nach Schweden und Österreich
1984 Gastprofessur der Internationalen Sommerakademie in Salzburg (Klasse für Zeichnen); Reisen nach Stockholm, Nürnberg und Ravensburg (Begegnung mit Martin Walser)
1985 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig; Reisen nach Italien, in die Schweiz und die BRD
1987 Fertigstellung des Panoramagemäldes in Bad Frankenhausen (1983 begonnen)
1988 Ehrenmitglied der Akademie der Künste der UdSSR und Mitgliedschaft in der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste (1992 Austritt); Reisen nach Österreich und in die USA
1990 - 1993  Entwürfe für das achtteilige Bühnenbild und Kostüme einer "Freischütz"-Inszenierung der Bonner Oper
1993 - 1996  Arbeit am Flügelaltar für die Kirche St. Salvatoris in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz (April 1997 Altarweihe); Reisen nach Italien (Ischia, Capri), Belgien und Österreich 
 2003  nach schwerer Krankheit konsequente Hinwendung zur Zeichnung
 2004  am 27. Mai stirbt Werner Tübke in Leipzig
 Postum Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig
 2006  Brigitte Tübke-Schellenberger gründet die Tübke Stiftung Leipzig
   
   
   
   
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